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Das Domherrenhaus in Wiener Neustadt

Mittelalterliche Stiftung

Im Mittelalter bedachten die Bürger in ihrem Testament die Kirche mit einem Vermächtnis in Form von Stiftungen. Eine von den ca. 30 Stiftungen in Neustadt war das St.-Erasmus-Stift. Im Zuge der Reformation kam es zu einer Zusammenlegung von mehreren Stiften und zur Übertragung des Benefiziums in die Domkirche.

Georg Faber und das Domherrenhaus

Um ca. 1629 fiel das Wohnhaus des Erasmusbenefiziums in der Herrengasse einem Brand zum Opfer. Als Ersatz kaufte der damalige Inhaber Georg Faber das Haus Frauengasse 2. Um es auch äußerlich zu kennzeichnen, ließ er eine realistische Darstellung des Märtyrertodes über der Eingangstür malen. Beim genaueren Betrachten dieses Bildes wurde man an den in der Nähe gelegenen Reckturm und den dort wohnenden Henker—später auch Schinder (Abdecker) erinnert. Gerne wandte man sich aufgrund seiner Kenntnisse an ihn, wenn der ärztliche Rat zu teuer war.

Erasmus

Einmal verwechselte ein Bauer das Haus des Erasmusbenefiziums mit dem des Schinders. Da ließ der damalige Domherr die Bildtafel kurzerhand umkehren und auf die Rückseite den Hl. Erasmus mit dem Heiligenschein malen. Nach dem Verkauf der Domherrenhäuser wurde das Bild noch mehrmals hin und her gewendet; heute zeigt es die Aufnahme des Heiligen in den Himmel.